Unser Konzept
Gesellschaft befindet sich in einem ständigen Wandel. Oft vollzieht sich dieser Wandel schleichend. Wir leben gerade in einer Phase, in der sich unsere gewohnte Welt rapide verändert. Während wir in der Vergangenheit unsere Sensibilität für die langsame und schleichende Veränderung entwickeln mussten, sind unsere Sensoren gerade schier nicht mehr in der Lage, die Fülle und Gänze des Wandels aufzunehmen, zu differenzieren und die neue Gestalt in der Fülle und Masse des Körpers zu entdecken.
Heute gilt es, aus dem hochkomplexen Wandel das Wahrgenommene zu segmentieren (herauszuschneiden) und es durch eine neue Gestaltung erkennbar (Bild / Abbild) und begreifbar (Skulptur) zu machen.
Unsere Vision
Einen dynamischen Gestaltungs- (Veränderungs-) Prozess in ein statisches Werk und dieses durch einen dynamischen Prozess in eine neue Gestalt zu überführen.
Unser Weg/Raum
Wir "teilen" den gemeinsamen Raum, den gemeinsamen Ort und doch arbeitet jede*r an seiner Kunst. Wir teilen „Innen“ Raum und Ideen, Inspiration und Diskurs. Wir „mit-teilen“ uns nach und im „Außen“ am Ort, Stadtteil, Stadt und überregional. Auf diese Art geben wir unsere Kunst in Form von Ausstellungen, bei Veranstaltungen und mit den offenen Ateliers nach „Außen“ für Besucher*innen. Gerade an diesem Ort "Alter Schlachthof" verschwenden wir die Kunst im "mit-teilen". Dazu zählen "Kunstrauschen", "ausgeschlachtet" und "Schwein gehabt" sowie auch die kleinen Events wie Schlachthof-Führungen, Treffen oder offene Türen. Wir geben Raum für Soziale Projekte und Workshops wie derzeit für autArtis (die künstlerischen Angebote und Kunstvermittlung für autistische Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene).
Die Prozessschritte
... dazu sind: 1. Wahrnehmen von Erlebtem (Perzeption), 2. segmentieren und zerlegen (Destruktion) und 3. gestalten (Creation).
Wir setzen damit um, was Pablo Picasso gesagt haben soll:
“Every act of creation is first an act of destruction.”